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An Aus

#1

Eine Geschichte ohne weiteren ideen..

in Kreatives 26.10.2016 23:29
von Samtpfötchen • Krieger | 768 Beiträge

So das ist das was ich geschrieben habe jedoch weiß ich echt nicht was ich sonst noch schreiben könnte:

Stumm starrte ich in das vor mir liegende, Kristallklare wasser des Spiegelnden Sees. Wie hypontiesiert stieg ich in denn See hinein, fasziniert von dieser unglaublichen schönheit, die in meinen Augen gleichzeitig verheißungsvoll Funkelte. Mein blick gliet an mir herunter, Meine haut war schnee weiß verziert mit Blutenden Narben. Ich Liebte diese schmerzen bei jedem schnitt, die tatsache das hinter jeder dieser narben eine Geschichte lag spornte mich nur noch mehr dazu an. Ein leises seufzen entfuhr meinen Lippen, als das kühle Wasser meine geschundenen Oberschenkel umschloss und sie angenehm Kühlte. Sanft streichelte ich mir über die Wunden und Narben, es schmertzte fürchterlich, doch ich genoss es auf irgendeiner weise. Jede Narbe war ein Protokoll der Gesellschaft. Unwillkürlich schluchzte ich auf. Trauer umschloss mich wie ein mantel und wich nicht mehr von mir, Jede Narben erinnerte mich an dieses Leben hier. Traurig doch auf einer Kranken und Abgestumpften Art,gleichgültig erschien mir der Gedanke an meine Mutter die morgen meine Zimmer Tür öffnen würde und erkennen müsste das ihre Tochter gegangen war, doch nun mal war ich einfach selbstsüchtig. ich kann diese Hölle nicht ertragen. Die Hölle die meine Mitmenschen erschaffen hatte, es war meine Persönliche Hölle, sie gehörte nur mir allein. Meine Seele zerbrach unter der Last und endete hier an meinem Finallen Tag. Ich hörte ihre Stimmen Kühl in mein Ohr hauchen, ihre starren und schmerzenden Blicke, die mich jedes mal aufs neue musterten.Schnell schüttelte ich meinen Kopf, fegte ihn leer,bis ich auch die Kälte und die Nässe die sich um meine Hüfte legte nicht mehr war nahm. Es ist fast vorbei. Das ganze Grauen,was ich mein Leben nannte würde in wenigen Wimpernschlägen an mir vorbei ziehen,verschwinden, es würde ausgelöscht werden. Müde erblickte ich mein Spiegelbild im Wasser, wie ein Puzzle legte es sich wieder zusammen nachdem sich mehrere wellen durch das wasser zogen und es verschwamen. Ich sah furchterregend aus, wie eine lebende Porzellan Puppe die dich jeden moment ermorden könnte. Keine Emotion regte sich in meinem Jungen Gesicht, meine Stumpfen Tief Blauen Augen starrten mir leer und abgrund tief, von der Wasserhaut entgegen. Langsam fuhr ich mir mit meinen dürren Fingern über mein vernarbtes schlüsselbein, Meinen Blutigen Hals bis zu meinem kalten Gesicht. bestürtzt schlurchzte ich ein weiteres mal und ließ meine Hände von meinem Gesicht gleiten. Ich hatte viele Narben die meinen Gesamten körper zierrten, wie ein rießiges schmerzvolles kunstwerk. An meinem Hals stach eine Dunkle frische Narbe aus meiner Haut, sie stammt von mir selbst, ich hatte sie mir hinzugefügt um meinen Seelischen schmerzen für süße augenblicke zu entfliehen. Es war auf einer weise wunderschön und tat gut, es überdeckte mein schmerzendes,nach hilfe flehendes Herz. Auch wenn es ein weiterer schmerz war,der mich ablenkte,dennoch,es erlöste mich für eine winzige ewigkeit und das war in der Hölle, die hauptsache. Die schnitte auf meinen Armen verschwanden im Wasser und ich blickte mich noch ein letztes mal Hasserfüllt über meine schwäche selbst an ehe Meine Kastanien Braunen Haare unter der Wasserhaut verschwanden. Langsam sank ich in die unendliche dunkelheit, luftblasen entwichen meinen blassen lippen. Schleppend verlor ich mein gequältes bewusst sein. Mein blickfeld flackterte und das letzte was ich sah war eine Rote Blutwolke die denn Dunkeln Himmel bedeckte. ich lächelte schwach, ein leeres, ausdrucksloses lächeln. Tschüß du verhasste und Grausame Welt. dann schloß ich erschöpft meine Augenlieder zum wohl möglich letzten mal in meinem Leben.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Meine Atem wege waren wie zu geschnürrt, Keuchend setzte ich mich auf und sah in die perplexe dunkelheit. Ich legte meine Kühlen Finger um meinen Wunden hals und rieb ihn 'Nur ein Traum' murmelte ich angespannt 'alles nur ein Traum' mit hängendem Kopf warf ich meine Beine an die Bettkante und ließ sie einwenig baumeln ,,Ein neuer Tag und ein neues lächeln." flüsterte ich an mich selbstgewand


∘ LuftClan ∘
Lichtfell ~ Königin - Gefährte: Kratzschweif - Junge: Wunsch-, Edel- und Rauchjunges
Spiegelscherbe ~ Kriegerin
Kupferpfote ~ Schülerin - Mentor: Dachsstreif
Schilfjunges ~ ungeborenes Junges - Eltern: Brombeerflamme, Drachenherz/Splitterrauch


∘ WasserClan ∘
Nachtpfote ~ Schüler - Mentorin: Rostfell ~ schwul

∘ FeuerClan ∘
Halbmond ~ Kriegerin - Gefährte: Ahornblatt
Rosenrot ~ Kriegerin

∘ ErdClan ∘
Farbenpfote ~ Schülerin - Mentor: Adlersturz
Flockenpfote ~ Schüler - Mentor: Wirbelsturm

memento mori.

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#2

RE: Eine Geschichte ohne weiteren ideen..

in Kreatives 27.10.2016 13:14
von Grauschweif • Legende des Waldes | 12.246 Beiträge

Wow, ich finde deinen Schreibstil echt schön und meiner Meinung könntest du das als eine Kurzgeschichte genauso stehen lassen.
Der Leser bekommt alle Informationen, die er braucht, du löst Emotionen und Gefühle aus, die Geschichte bleibt im Kopf hängen. Man kann die Situation der Hauptfigur komplett verstehen und sich nun eigene Gedanken zur Hintergrundgeschichte machen, die aber meiner Meinung nach jedem Leser selber überlassen sein können.
Viele Menschen haben einen Moment in ihrem Leben, wo sie genauso denken und mithilfe der Emotionen kann man sich so mit der Hauptfigur identifizieren.
Vielleicht könntest du mal ausprobieren, wie die Geschichte wirkt, wenn du sie aus der 3. Person schreibst.
Was mich persönlich beim Lesen gestört hat (was aber nich deine Schuld ist sondern am Thema liegt), ist, dass man so viel Mitleid mit der Hauptfigur hat aber trotzdem eine Vorstellung hat, die dazu nicht wirklich passt.
Mein Gott, ist das schwer zu erklären. Also:

Ich stelle mir die Hauptfigur als ein junges, zierliches, schlankes Mädchen vor. Vermutlich weiß sie gar nicht, wie schön sie ist und wenn du die Geschichte weiterführen wirst und mit einem Happy End aufhörst, was ich dir bei so einer Story raten würde, hat sie am Ende eines Liebesbeziehung.....das wäre das Klischee.
Man weiß nicht genau, was ihr zugestoßen ist. Vermutlich Mobbing. Man weiß nicht warum. Manchmal muss es keinen Grund geben.
Trotzdem stelle ich sie mir so schön vor, dass ich das Gefühl bekomme, sie macht ein zu großes Drama aus der ganzen Sache und solche Menschen kann ich grundsätzlich nicht gut leiden ^^ Es gibt sehr bekannte, beliebte Geschichten über diese Art von Charakteren, deshalb lass ich davon nicht ganz so sehr verunsichern.
Manchmal wirken deine Beschreibungen ein wenig drüber. Es ist quasi so, als würdest du mit blinkenden leuchtenden roten Pfeilen darauf aufmerksam machen, WIE beschissen sie sich fühlt.
Du solltest die Gedanken ein wenig sortieren. Du kommst immer wieder mal auf die Schmerzen zurück, dann kommt kurz ein 2. Thema, dann wieder die Schmerzen, dann ein 3. Thema, dann das 2. dann wieder die Schmerzen. Verstehst du, was ich damit sagen will?
Konzentriere dich einmal in der Geschichte auf die Schmerzen der Narben und wenn du dem Leser das klar gemacht hast, kommt ein anderes Gefühl, dann das nächste. Ich persönlich finde es immer sehr anstrengend, immer wieder darauf hingewiesen zu werden, WIE arm dran die Hauptfigur ist. Solche Menschen mag ich einfach nicht wirklich.
Gibt es einen Grund, warum die Hauptfigur so poetisch denkt und spricht. Der letzte Satz ergibt für mich überhaupt keinen Sinn, deshalb müsstest du ihn entweder erklären oder am besten sogar einfach streichen. Man hat als Leser ziemlich schnell verstanden, dass sie keinen Bock auf ihr Leben hat, keine Freunde, keine Zukunftsvisionen. Der letzte Satz lässt sie ein bisschen wie ein '*heul* Mein Leben ist so scheiße und ich kann nichts ändern, ich hab keine Lust auf den nächsten Tag aber ich werde ein Lächeln aufsetzen und trotzdem sind alle gemein zu mir'-Charakter aussehen und das ist dann wieder die Art Charakter, die in vielen Geschichten existiert, die ich aber nicht ab kann.

Ich hoffe, du verstehst meinen Standpunkt.
Ich finde die Geschichte als Kurzgeschichte gelungen und kann mir sehr gut vorstellen, dass es eine Menge Mädchen gibt, die sie gerne lesen werden aber es ist ein Thema, mit dem ich nicht gerne zu tun hab und diese Art von Charakter finde ich manchmal auch ziemlich anstrengend zu verfolgen.
Ich bin mal gespannt, was andere dazu sagen werden ^^

Glg, Grey


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#3

RE: Eine Geschichte ohne weiteren ideen..

in Kreatives 28.10.2016 23:07
von Samtpfötchen • Krieger | 768 Beiträge

Wow danke Grey für die gelungene rückmeldung!
Ich verstehe was du meinst mit dem ständigen thema wechseln, der sinn steckt dahinter die aufgelösten gedanken der Hauptfigur mit zu verfolgen, es ist immerhin auch aus 'ihrer' sicht geschrieben, bei so einem selbstmord geschehen denkt man ja nicht geordnet, man ist zerstreut und handelt aus dem moment heraus, meist überlegt man kurz davor, viele verlieren dann sogar denn Mut es wirklich zu tuen. Du hast sie richtig interpretiert sie soll ein ca. 14 Jähriges, zierliches und schlankes bis nahe zu mager süchtiges Mädchen darstellen. Um ehrlich zu sein wollte ich meine depressionen in dieser geschichte zusammen fassen, leider Gottes habe ich diese depressionen gegen diese ich ankämpfe und genau das soll die geschichte ausleben. Nimand weiß wie ich mich fühle und ich kann es meist nicht in worte fassen weswegen ich mir sollche geschichten ausdenke und in diese alle meine gedanken hinein setzte, es ist wie ein kleiner käfig in denn ich die gedanken hinein stecken kann. Die geschichte soll kein Happy end beinhalten, ich habe darüber nachgedacht, sie sterben zu lassen und dann eine Das leben nach dem Tod story zu verfassen, ich möchte meine sicht zu dem thema sterben äußern, das man sich nicht fürchten sollte etc. übrigends basiert die Hauptfigur auf meine ehemalige freundin, wegen ihr war ich stark habe meine Klingen zur seite gelegt um ihr zu beweisen das man sich nicht ritzen muss das man denn ganzen dreck aushalten kann sollange man eine Person hatt die einem wichtig ist. Sie hatt mir ihre freundschaft gekündigt einfach so, ich bin aus allen wolken gefallen.. Tja aber das gehört jetzt auch nicht in dieses forum.
Falls du dich fragst warum ich das alles hier so frei schreiben kann.. es ist das internet nimand weiß hier wer ich wirklich bin, was ich mache, wie ich aussehe einfach nichts.. :)
Wie findest du eigentlich die idee, die geschichte mit dem leben nach dem tod weiter zu führen? ich würde nähmlioch dann das angefangene streichen c: also das mit dem aufwachen... und etwas anderes verfassen was meiner vorstellung entspricht ..:D


∘ LuftClan ∘
Lichtfell ~ Königin - Gefährte: Kratzschweif - Junge: Wunsch-, Edel- und Rauchjunges
Spiegelscherbe ~ Kriegerin
Kupferpfote ~ Schülerin - Mentor: Dachsstreif
Schilfjunges ~ ungeborenes Junges - Eltern: Brombeerflamme, Drachenherz/Splitterrauch


∘ WasserClan ∘
Nachtpfote ~ Schüler - Mentorin: Rostfell ~ schwul

∘ FeuerClan ∘
Halbmond ~ Kriegerin - Gefährte: Ahornblatt
Rosenrot ~ Kriegerin

∘ ErdClan ∘
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Flockenpfote ~ Schüler - Mentor: Wirbelsturm

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#4

RE: Eine Geschichte ohne weiteren ideen..

in Kreatives 07.01.2017 10:20
von Flammenregen • 2. Anführer | 1.886 Beiträge

Ich habe mir deine Geschichte auch einmal durchgelesen.
Ich stimme Grauschweif eigentlich in allen Punkten zu, allerdings ist mir das mit dem "Schmerzen - 1.Thema - Schmerzen - 2. Thema usw." nicht sehr stark aufgefallen, denn ich finde, man sollte als Leser immer wieder verdeutlicht kriegen, dass sich der Charakter nun umbringt und große Schmerzen in seiner Welt erleidet. Das fördert quasi das Mitgefühl des Lesers, so dass er immer wieder von einem Thema abgelenkt wird und dann wieder auf die Grausamkeit hingewiesen wird, bis es dann - und ich denke, das solltest du so lassen - zu einem finalen Ausdruck des Schmerzes kommt. Denn danach kommt ja quasi, mit den Schmerzen einhergehend, der Tod.
Ich persönlich lese auch nicht gerne über dieses Thema, dennoch halte ich deine Kurzgeschichte für sehr gelungen (super Schreibstil, hätte ich auch gern )! Ich würde mich freuen, wenn wir von dir auch noch etwas aus (einem) anderen Themenbereich(en) zu hören bekämen!



Blattstern (w) - Anführerin des LuftClans, Mutter von Bernsteinfell und Finsterlicht

Himmelsglut (w) - Kriegerin des LuftClans

Frostpelz (w) - Gefährtin von Schattenspiel, Mutter von Sandjunges, Schwester von Funkenpelz und Regenkralle

Flammenregen (w) - Kriegerin des WasserClans

Taupfote (m) - Schüler von Funkenpelz

Tüpfelschnee (w) - Mentorin von Fuchspfote

Obsidianpfote (m) - Schüler von Leopardenschatten

Hummelpfote (m) - Schüler von Ginsterblüte, Bruder von Schwarzpfote, Dohlenpfote und Löwenpfote, Sohn von Wolkenlicht und Adlersturz

Onyxfunke (w) - Gefährtin von Düsterkralle, Mutter von Morgenpfote, Abendpfote und Nachtpfote

Adlerschwinge (m) - Gefährte von Grünschimmer

Schreckfeder (w) - Heilerin des FeuerClans

Rußpfote (m) - Schüler von Felsenjäger, Bruder von Silberpfote, Sohn von Efeublatt

Kiesel (m) - Gefährte von Holunder, Vater von Amsel und Falkenfeder
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